Composite Video vs. S-Video

Composite-Video passt das Format eines analogen Bildsignals an, das dann mit Tonsignalen kombiniert und anschließend über einen HF-Träger moduliert wird. Es ist ein zusammengesetztes Signal aus drei verschiedenen Quellen, Y, U und V, die mit Synchronimpulsen kombiniert werden. Y steht für Luminanz; U und V tragen den Farbton und die Sättigung, die zusammen die Chrominanz bilden. U und V tragen also zusammen die Informationen über die Farbsignale. Composite-Video wird häufig auch als CVBS bezeichnet. Dies ist eine Abkürzung für Color, Video, Blank und Sync.

S-Video ist als "separates Video" bekannt und wird manchmal auch fälschlicherweise als "Super-Video" bezeichnet. Dies ist auch ein analoges Video-Signal, das die Informationen in zwei verschiedenen Signalen überträgt, nämlich der Chroma, was Farbe bedeutet; und Luma, was Luminanz bedeutet. Es überträgt Video in Standardauflösung in einem einzigen Kabel und kombiniert es nicht mit Audiosignalen. Sowohl S-Video als auch Composite-Video unterscheiden sich in verschiedenen Aspekten voneinander.

Vergleichstabelle

Composite Video versus S-Video Vergleichstabelle
Zusammengesetztes Video S-Video

ArtAnaloger VideoanschlussAnaloger Videoanschluss
ExternJaJa
Einführung (aus Wikipedia)Composite-Video ist das Format eines analogen Fernsehsignals (nur Bild), bevor es mit einem Tonsignal kombiniert und auf einen HF-Träger moduliert wird.Separates Video, besser bekannt als S-Video, auch Y / C genannt und manchmal fälschlicherweise als Super Video bezeichnet, ist ein analoges Videosignal, das Videodaten als zwei separate Signale überträgt: Luma (Luminanz) und Chroma (Farbe). Dies ist unterschiedlich
VideosignalNTSC-, PAL- oder SECAM-VideoNTSC-, PAL- oder SECAM-Video
Stifte1 Plus Schild4 oder 7
VerbinderCinch-Anschluss, 1/8 Zoll Klinkenstecker usw.Mini-DIN-Stecker
Hot steckbarJaJa
BildsignaleBis zu 576i (~ 768 x 576)Durch 2 separate Signale übertragen
TiefpassfilterErforderlichNicht benötigt
BildklarheitGutAusgezeichnet
VerwendungVerminderte Nutzung aufgrund geringer BildschärfeZunehmend in Gebrauchsgütern

Geschichte und Evolution

Composite-Video wurde in den 1980er Jahren in älteren Versionen von Spielekonsolen, Videorecordern und Fernsehgeräten ausgiebig verwendet. Im Jahr 1987 wurde der S-Video-Kabelstandard erstmals in der S-VHS von JVC verwendet. In den späten 1990er Jahren begannen größere Fernsehgeräte mit der Integration von S-Video, wodurch es mit Videospielkonsolen, DVD-Playern und Satellitenempfängern kompatibel wurde.

Kosten

Die Kosten für die Installation von Composite-Video sind weitaus günstiger als für fortgeschrittenere S-Videos. Die für die Installation des letzteren erforderlichen Kabel und Adapter sind wesentlich teurer.

Funktionsunterschiede und Bildqualität

Composite-Video ist ein analoges Signal und überträgt das Video oder Bild über ein einzelnes Signal geringer Qualität. Im Vergleich dazu überträgt S-Video das Bild durch zwei Signale, nämlich Chroma (Farbe) und Luma (Luminanz). Dieses Videosignal ist von weitaus besserer Qualität als das, was Composite-Video zu bieten hat. Bei Composite-Videos wird das Luminanzsignal tiefpassgefiltert, um ein Übersprechen zwischen dem Farbunterträger und den Luminanzinformationen zu verhindern. Diese Luminanzinformation ist im wesentlichen hochfrequent. S-Video hält jedoch die beiden Signale getrennt, so dass dieser Vorgang der Tiefpassfilterung nicht erforderlich ist. Dies bietet automatisch eine größere Bandbreite für die Luminanz und verringert auch die Intensität des Farbübersprechproblems. Dies trägt zu einer besseren Bildschärfe bei, indem die Informationen aus der ursprünglichen Videoquelle intakt bleiben.

Composite- und S-Video-Anschlüsse

Sowohl S-Video als auch Composite-Video hängen von analogen Videosignalen ab. Beide arbeiten mit PAL-, NTSC- und SECAM-Codierungsstandards. Ihre Anschlüsse unterscheiden sich jedoch voneinander.

Das S-Video-Signal verwendet im Allgemeinen ein Kabel mit 4-poligem Mini-DIN-Anschluss, das den normalen Mini-DIN-Kabeln etwas ähnlich ist. Alternativ können auch einfache Kabel verwendet werden, die jedoch keine überlegene Bildqualität bieten. Die Preise für Steckverbinder sind ziemlich vernünftig, jedoch ist die Qualität der Stifte schwach und kann sich bei starker Nutzung verbiegen. Vor dem Aufkommen dieser Kabel wurden für den gleichen Zweck einfache Stecker verwendet, die S-Videosignale übertragen können.

Composite-Video verwendet dagegen einen typischen gelben Cinch-Anschluss oder einen 1/8 Zoll-Klinkenstecker, insbesondere bei Verwendung in Gebrauchsgütern. Wenn das gleiche Signal in Spielgeräten verwendet wird, gibt es ein einzelnes Composite-Ausgangskabel mit 4 Anschlüssen.

Es gibt spezielle Kabel, die an eine S-Video-Ausgangsbuchse (z. B. von einem Laptop) angeschlossen werden können und das Signal einem Fernseher mit Composite-Eingangsanschluss zuführen.

Verwendung

Anfänglich wurde Composite-Video in größeren Fernsehgeräten und früheren Versionen von Videorecordern verwendet. Dies wurde aufgrund seiner besseren Bildqualität ständig durch S-Video ersetzt. Es wird häufig als beliebte Alternative für Fernseher, High-End-VCD-Player, Videospielkonsolen und Grafikkarten verwendet. Obwohl Composite-Video gute Signale bietet, ist S-Video wegen seiner besseren Bildschärfe beliebter.

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